Kontakt Impressum Sitemap

Der Euro muss sicher bleiben!

Der Euro war im letzten Jahrzehnt ein Garant für deutsches Wirtschaftswachstum und Stabilität.  Mit einer eigenen Währung hätte Deutschland aufgrund der Exporterfolge seiner Unternehmen und den wieder wettbewerbsfähigen Lohnstückkosten massive Aufwertungen seiner Währung hinnehmen müssen. Dies hätte die Investitionen in das Land hinein und Exporte aus ihm heraus stark geschmälert. Darum ist es unabdingbar, dass wir einen stabilen Euro behalten.

Dass die aktuellen Anstrengungen, einen ständigen Euro-Rettungsschirm zu schaffen, diesem Ziel in der langen Frist zuträglich sind, bezweifle ich aber. Rettungspakete in solcher Form kaufen lediglich Zeit, untergraben aber parallel eben jene Mechanismen, die eine nachhaltige Haushaltspolitik attraktiv machen.

Gleichzeitig werden die Investoren riskanter Anleihen belohnt und in ihrer Strategie bestätigt. Eine Gläubigerbeteiligung würde die Kosten auf jene verteilen, welche Risiken bewusst in Kauf nehmen und mit ihren riskanten Investments große Gewinne einfahren.  Wenn die Investoren sich eines Rettungsschirmes sicher sein können, würden sie sich nur mit einer noch aggressiveren Investitionsstrategie anpassen. Ein verantwortliches und nachhaltiges Investitionsverhalten kann nur durch Eigenverantwortung und Selbsthaftung erreicht werden.

Des Weiteren benötigen wir eine unabhängige Institution auf europäischer Ebene, welche Verstöße gegen die Stabilitätskriterien von Maastricht sanktioniert, ohne sich Sorgen um diplomatische Gepflogenheiten machen zu müssen.

Ich bin daher einer der dreizehn MdBs, die mit anderen Parteifreunden diesen Antrag auf dem Rostocker Bundesparteitag der FDP gestellt haben:

http://www.antibuerokratieteam.net/2011/04/15/euro-sichern-verantwortung-starken/