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Pressemitteilung 09. Juli 2012: Berlins Ladenöffnungsgesetz geht an der Lebenswirklichkeit vorbei

BERLIN. Zum Urteil des Berliner Oberverwaltungsgerichtes bezüglich des neuen Ladenöffnungsgesetzes erklärt der Berliner Bundestagsabgeordnete Holger KRESTEL:

„Das Berliner Ladenöffnungsgesetz geht an der Lebenswirklichkeit Berlins mit ihrem Anspruch eine Weltmetropole zu sein vorbei. Wir leben in einer modernen Dienstleistungsgesellschaft, in der viele Berufstätige auf eine flexible Zeiteinteilung angewiesen sind und sich darauf verlassen müssen, nicht vor verschlossenen Ladentüren zu stehen. Dienstleistungen und Tourismus sind die am schnellsten wachsenden Branchen Berlins und sollten sich hier nicht wie in der Provinz fühlen.

Das Verbot, Sonntags andere Produkte als Brötchen, Zeitungen, Blumen und Milch zu verkaufen, beschädigt Selbstständige in der nachhaltigen Ausübung ihrer gewählten Tätigkeit. Die bisherige Tolerierung von Öffnungszeiten durch die Ordnungsämter hat ein gesundes Gleichgewicht geschaffen, von dem alle Beteiligten profitierten. Die jetzige Kehrtwende ist unverhältnismäßig, zerstört unsere Einkaufskultur und ist Beschäftigungstherapie für die Ordnungsämter.“