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Besuch der Firma KANOLD in Berlin Tempelhof 09. August 2012

(v.li.) Gerhard Fraenkel, Holger Krestel, Geschäftsführer Falk Eckert

(v.li.) Gerhard Fraenkel, Holger Krestel, Geschäftsführer Falk Eckert

 

Heute führte mich mein Weg durch den Wahlkreis zur Firma KANOLD, einem Betrieb für Garten- und Landschafts- und Sportplatzbau, der aber berlinweit wesentlich bekannter für seinen umfangreichen Winterdienst ist.

Das vor 47 Jahren von Dipl.-Ing. Eckard Kanold im damaligen West-Berlin gegründete Unternehmen hat rund 400 Mitarbeiter, die je nach Jahreszeit schwerpunktmäßig im Garten- und Landschaftsbau oder in der Schnee- und Glättebeseitigung tätig sind.

 

Fa. Kanold auf der Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes

Fa. Kanold auf der Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes

Mein Besuch begann direkt in meinem Dienstsitz, denn ich wurde von Dipl.-Ing. Gerhard Fraenkel, leitender Mitarbeiter der Firma Kanold, auf der Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes empfangen, da die Firma hier derzeit die Stelzlager, auf denen die Terrassensteine der Innenhöfe ruhen, austauscht. Ich durfte zuschauen, wie die Mitarbeiter mit größter Sorgfalt und einer Hubmaschine die schweren Steinplatten anhoben, die neuen Lager einsetzten und die Platten wieder absenkten. Herr Fraenkel erläuterte mir alles ganz genau.

H. Krestel, Gerhard Fraenkel, Falk Eckert

H. Krestel, Gerhard Fraenkel, Falk Eckert

 

 

 

Wir verließen gemeinsam den Reichstag und fuhren in die Bessemerstraße zum Firmensitz in Tempelhof. Neben der Firmenzentrale befindet sich hier ein großes Streugutlager, die Logistikzentrale, die Werkstatt sowie ein Großteil des 220 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks.

GF Falk Eckert, Gerhard Fraenkel u. H. Krestel im Fuhrpark Fa. Kanold

GF Falk Eckert, Gerhard Fraenkel u. H. Krestel im Fuhrpark Fa. Kanold

 

 

Hier traf ich dann auch Firmengründer Dipl.-Ing. Eckard Kanold und Geschäftsführer Dipl.-Ing. Falk Eckert. Im Rahmen einer hochinformativen und in sehr angenehmer Atmosphäre geführten Gesprächsrunde konnte ich nicht nur zahlreiche Einsichten und Anregungen, sondern auch berechtigte Kritik aufnehmen: Wieder einmal wurde mir vor Augen geführt, wie die deutsche Verwaltung und das mit Vorschriften und Ausnahmen überladene Steuersystem einerseits wirtschaftlich Aktive regelmäßig zu Ausweichhandlungen provozieren und zum anderen sinnvolle Aktivitäten und Innovationen erschweren.

Eckard Kanold und ich fanden im Gespräch auch Zeit für eine kurze Zeitreise, die bis in das Jahr 1978 zurückführte, als ich als junger Beamter im Gartenbauamt Spandau tätig war. Als „bekennender Ureinwohner von Berlin-West“ ist es für mich immer ein Freude jemanden wie Eckard Kanold zu treffen, auf den das auch zutrifft und der im freien Berlin gleiche oder ähnliche Werte gelebt hat: Im damals eingeschlossenen Berlin eine Firma zu gründen und Arbeitsplätze zu schaffen, das war Verteidigung der Freiheit im besten Sinne, weil es die Lebensfähigkeit der Stadt erhalten und gestärkt hat.

GF Falk Eckert, Gerhard Fraenkel u. H. Krestel im Fuhrpark Fa. Kanold

GF Falk Eckert, Gerhard Fraenkel u. H. Krestel im Fuhrpark Fa. Kanold

Bei der anschließend von Herrn Eckert und Herrn Fraenkel durchgeführten Betriebsführung konnte ich einen Einblick darüber gewinnen, wie der Wettbewerb eine ständige Innovation in Logistik und Arbeitsgeräten erfordert. Das, was sich in der Firma Kanold jeden Winter abspielt, hat mit dem häuslichen „Schneeschieben“ nur noch wenig zu tun!

GF Falk Eckert im Gespräch mit Holger Krestel

GF Falk Eckert im Gespräch mit Holger Krestel

Durch moderne GPS- und Verkehrsüberwachung werden die Fahrzeugtouren optimiert und besser aufeinander abgestimmt, während die neuesten Fahr- und Werkzeugentwicklungen effizienter, schneller und günstiger arbeiten. Ich fand es zudem sehr bemerkenswert, dass das Unternehmen großen Wert auf Nachhaltigkeit legt, so dass in den Niederlassungen Blockheizkraftwerke und Solarkollektoren zur Energieversorgung beitragen und ein Großteil des Fuhrparks mit Erdgas betrieben wird.

Insgesamt war das ein erfolgreicher und angenehmer Nachmittag, der mir zahlreiche neue Einblicke gewährte und von dem ich viele Anregungen und Erkenntnisse in den politischen Alltag meiner politischen Arbeit mitnehmen kann.

Dafür sei Herrn Kanold, Herrn Eckert und Herrn Fraenkel an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Ihnen, dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern noch viel Erfolg in der Zukunft!